DUNKES – Erfahrung, auf die ich mich
verlassen kann

  • Pressenstabilität
  • Hohe Verfügbarkeit der Pressen
  • Kernkompetenzen im Pressenbau
  • Zuverlässige und robuste Pressentechnologie

Produktionforamtion Montageanlagen 

Baugruppenmontage von Kühlanlagen

Im Produktsegment Montageanlagen wurde der Firma DUNKES von einem namhaften Hersteller von Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung eine vielschichtige Aufgabenstellung anvertraut, die mit verschiedenen Maschinen des umfangreichen Herstellungsprogrammes aus einer Hand gelöst werden konnte. 

Die Aufgabenstellung lautete, eine komplette Baugruppe zu montieren, rollieren und numerieren. Dabei wurde gefordert, daß diese Tätigkeit von einer Bedienperson ausgeführt werden kann.

Die Werkstückaufnahmen jeder Station verfügen zusätzlich noch über eine Einlegekontrolle durch Lichtschranke und bei Station 1 zusätzlich über Näherungsschalter. Die Aufnahmen besitzen eine automatische Klemmung und die Bearbeitungskräfte werden über Kraftmeßdosen erfaßt.

Als Basis für Station 1 und 3 wurden aus dem umfangreichen Herstellungsprogramm hydraulische Tischpressen mit einer Preßkraft von 63 kN eingesetzt.
Station 2 ist eine pneumatische Niet- und Rolliermaschine mit maximaler Rollierkraft 20 kN.

Die Maschinen sind auf einem gemeinsamen Untergestell montiert und besitzen zur Einhaltung von § 19 WHG unterhalb der Maschinen eine Ölauffang-Leckagewanne.
Alle drei Station werden über ein gemeinsames Zweihandpult bedient. Der gesamte Einbauraum ist mittels einer Lichtschranke abgesichert.

Vorteilhaft bei dieser Aufgabenstellung erwies sich die Konzipierung der umfangreichen Bearbeitung aus einer Hand. Dadurch konnte die Bearbeitung in den einzelnen Stationen und die Schnittstellen der Stationen präzise aufeinander abgestimmt werden. 

In der Station 1 wird ein Lager eingepreßt. Der Einpreßvorgang wird durch eine Kraft-Weg-Kontrolleinrichtung überwacht und dokumentiert. Der Hub der hydraulischen Montagepresse kann über ein programmierbares Nockenschaltwerk vorgegeben werden.
Bei positivem Einpreßergebnis aus Station 1 wird das Teil in Station 2, eine Taumelniet- bzw. Rolliermaschine eingelegt.
Mittels eines speziell für diese Aufgabenstellung konzipierten Rollierkopfes und dafür ausgelegten Konturrollen wird ein Blechabschlußdeckel mit einem Aluminium-Druckgußteil durch rollieren des Bundes formschlüssig verbunden. Dazu wurde eine DUNKES Präzisionstaumelnietmaschine mit verstellbarem Kopfstück eingesetzt. Die im Zylinder innenliegende Nietspindel ist bei diesem Maschinentyp sehr verwindungssteif gelagert. Die Hubtiefe des Zylinders kann mittels einer mechanischen Hubbegrenzung (Tiefenanschlag) begrenzt werden. Somit werden exakt reproduzierbare Ergebnisse erzielt. Den Rolliervorgang kontrolliert und dokumentiert bei Station 2 eine Kraft-Weg-Überwachung.
In Station 3 wird ein weiteres Flanschgehäuse eingepreßt. Der Preßsitz wird wiederum mit einer Kraft-Weg-Einpreßkontrolle geprüft. Zusätzlich wird das Teil noch bei positivem Ergebnis aller 3 Bearbeitungsstationen in der 3. Station über eine Einrichtung gestempelt.
Sobald in einer der drei Stationen ein Montagefehler erkannt wird, ist eine Weiterbearbeitung nicht mehr möglich. Der Fehler muß stets vom Bediener quittiert werden.