DUNKES – Erfahrung, auf die ich mich
verlassen kann

  • Pressenstabilität
  • Hohe Verfügbarkeit der Pressen
  • Kernkompetenzen im Pressenbau
  • Zuverlässige und robuste Pressentechnologie

 

Multifunktionspresse

Eine Maschine für klassische Umformverfahren, IHU-Technik und Presshärten

 

Die Firma S. Dunkes aus Kirchheim/Teck genießt nicht nur einen ausgezeichneten Ruf als innovativer Pressenbauer und kompetenter Umformspezialist, sondern überzeugt weltweit immer mehr Anwender durch ein projekt- und aufgabenorientiertes Engineering bei der Konzeption und Lieferung komplexer Pressenanlagen. Einen weiteren Beweis für dieses Leistungspotenzial liefert eine Multifunktionspresse zum Stanzen, Tiefziehen, Innenhochdruck-Umformen, Presshärten und für Try-Out-Arbeiten. Für diese unterschiedlichen Fertigungsprozesse ist die etwa 200 Tonnen wiegende Presse mit einer Presskraft von 30 000 kN bestens geeignet. Die Tisch- und Stößelfläche von 2 200 x 1 500 mm, die Hublänge von 800 mm sowie die Einbauhöhe von 1 800 mm bieten ausreichende Möglichkeiten, die verschiedenen Werkzeuge einzubauen und entsprechend ihrer verfahrenstypischen Merkmale zu nutzen. Eine Werkzeugwechseleinrichtung mit einer Aufnahmekapazität von 20 Tonnen erleichtert das Wechseln der Werkzeuge.

 

Bewährte Standardkomponenten

Grundlage für die hohe Arbeitsgenauigkeit ist der in acht Flachführungen gleitende Pressenstößel. Die Schließkraft wird von zwei Tauchkolben- und zwei Differentialzylindern aufgebracht. Bei exzentrisch wirkenden Kräften erfassen Dehnungsmessstreifen kontinuierlich die Schrägstellung des Stößels und zeigen die Werte am Bildschirm an. Bei Erreichen eines vorgegebenen Grenzwertes stoppt die Presse automatisch. Besonders anwenderfreundlich erweist sich das Konzept der Steuerung. Alle die Funktionen bestimmenden Daten und Parameter wie Presskraft, Wege, Geschwindigkeiten, Umschaltzeiten u.a.m. können vorgegeben, zur Bewertung der Ist-Situation aufgerufen und später zur Leistungsbeurteilung ausgewertet werden.

 

Verfahrensabhängige Zusatzeinrichtungen

Neben der "klassischen" Ausstattung für das Stanzen sowie für Try-Out-Arbeiten mit den einer mechanischen Presse entsprechenden Stößelgeschwindigkeiten verfügt die Multifunktionspresse über verschiedene Zusatzeinrichtungen, die je nach Arbeitsprozess aktiviert werden. Bei Tiefzieharbeiten mittels Ziehkissen können bis zu zwanzig individuell steuerbare Pinolen die Kräfte gezielt auf die jeweilige Stelle der Platine übertragen. Für die IHU-Umformung kommen drei steuerbare Hydraulik-Zylinder als Schließzylinder zum Einsatz. Ein Druckübersetzer mit 3 000 bar ermöglicht das Umformen der Bauteile. Für das Presshärten, einem aus Gründen der Gewichtsreduzierung in der Automobilindustrie bevorzugten Verfahren, verfährt der Stößel mit einer Geschwindigkeit bis 200 m/s. Die erwärmten Blechteile werden dabei mit einer Presskraft bis 8 000 kN umgeformt und anschließend in speziell dafür konzipierten Werkzeugen partiell abgekühlt.

 

Alle Arbeitsabläufe der Multifunktionspresse werden von einer dynamischen Hydraulikanlage mit Servoventiltechnik - der Antrieb der Presse erfolgt über die außerhalb des Ölbades angeordneten leistungsgesteuerten Axialkolbenpumpen - sowie einer hochmodernen PC-Steuerung ausgelöst und gesteuert. Eine schnelle Störungsanalyse und damit eine höchstmögliche Maschinenverfügbarkeit gewährleistet die Teleservice-Einrichtung.

Der Aufbau der Multifunktionspresse ähnelt dem der abgebildeten Doppelständerpresse