DUNKES – Hitech ab Werk

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Montieren und Fügen

Montieren, bzw. die Montage ist das kontrollierte Zusammenbauen von vorgefertigten Bauteilen oder Baugruppen. Ein Untergruppe hierzu ist das „Fügen“.

 

Für die Montage von Bauteilen fertigt DUNKES die verschiedensten, individuell nach Kundenwunsch ausgeführten Montagepressen.

 

Pressen in C-Ständerausführung, 2- und 4 Säulenausführung oder als Rahmenpresse.

 

Für einen kontrollierten Montagevorgang wird in der Regel ein Kraft-Weg-Meßsystem eingesetzt (direkte oder indirekte Messung, je nach Genauigkeitsanforderung).

Die direkte Messung erfolgt in der Regel mit einer Kraftaufnehmer montiert in einer Kalotte am Stößelzylinder. Die indirekte Messung über einen DMS-Streifen an der Ständerbrust oder über den Systemdruck der Pressenhydraulik.

 

Wird der Montagevorgang in dem vorgegebenen Kraft-Weg-Fenster durchgeführt erfolgt eine i.O.-Meldung,. Bei einem n.i.O. Montagevorgang erfolgt eine Fehlermeldung die auf Wunsch mit einer Sprerrung der Presse für einen weiteren Montagevorgang gekoppelt werden kann. Eine weitere Freigabe kann dann nur über eine bewußte Freischaltung der Presse erfolgen.

 

Die Pressen können als „Stand-alone-Maschinen“ oder für die Integration in Fertigungslinien ausgeführt werden.

 

Bei den  „Stand-alone-Pressen“ wird in den meisten Fällen  (geringe Bauteilgewichte) die manuelle Beschickung direkt in das in der Presse aufgespannte Werkzeug durchgeführt.

Sind Zugänglichkeitseinschränkungen vorhanden oder muss aus Gewichtsgründen die Beschickung mittels Kran erfolgen können auch Schiebetische (Einzelschiebtisch, 2 Schiebetische in V-Anordnung) eingesetzt werden.

 

Bei den  manuell zu bedienenden Pressen wird die Auslösung des Pressenhubes über eine 2-Handauslösung, oder über eine feinfühlige Handhebelsteuerung mit Sicherheitstaste ausgelöst.

 

Beschreibung:

  • Sicherheitstaste und Handhebel müssen gleichzeitig bzw. innerhalb von 0,5 Sekunden betätigt werden. Entsprechend dem Handhebelausschlag wird der Kolben mit der entsprechenden Geschwindigkeit gefahren.
  • Wenn die Bremsposition im Abwärtshub angefahren wird, wird dieser ignoriert.
  • Wenn die Endposition UT oder die Druckumschaltung anspricht, fährt der Stößel automatisch gegen OT bis Erreichen der Endposition. Nach dem Umschalten muss der Handhebel nicht mehr betätigt werden, der Rückhub erfolgt automatisch.
  • Wenn die Endposition in UT oder die Druckumschaltung nicht anspricht, bleibt der Stößel in dieser Stellung stehen.
    Nur durch Betätigen des Handhebels in die entgegengesetzte Richtung kann der Stößel gegen OT gefahren werden.
  • Wenn beim Abwärtshub die Sicherheitstaste nicht mehr betätigt wird, dann beträgt die max. Stößelgeschwindigkeit 10 mm/s. Die automatische Umschaltung in UT erfolgt über die Endposition oder über die Druckumschaltung.
  • Wenn beide Funktionen nicht angefahren werden, so muss mit dem Handhebel in entgegen gesetzter Richtung der Stößel gegen OT gefahren werden.
  • Wenn beim Abwärtshub des Stößels mit der Sicherheitstaste und dem Joy-Stick der Hebel losgelassen wird, so dass er in Mittelstellung geht, bleibt der Stößel sofort in dieser Hubstellung stehen. Eine erneute schnelle Stößelbewegung kann eingeleitet werden, wenn beide Betätigungselemente (Sicherheitstaste und Handhebel) in Ausgangsstellung waren.