DUNKES – Hitech ab Werk

  • energieeffiziente Antriebe
  • innovative Steuerungskonzpte
  • höchste Produktivität

Nieten

Taumel-, Radial- und Preßnieten

Das Taumel- Radial- und Preßnieten ist eine spanlose, nicht lösbare Verbindungstechnik (Kaltumformung). Beim Taumelnieten wirkt die Umformkraft nur auf eine Teilfläche des Werkstückes, d.h. mit einer relativen niedrigen Kraft lassen sich große Umformungen realisieren.

Die erforderlichen Werkzeuge können einfachst aufgebaut sein, was geringe Werkzeugkosten bedeutet. Mit Hilfe der Taumel-, Radial- und Preßniettechnik lassen sich hochwertige Nietverbindungen in fester wie auch in beweglicher Ausführung herstellen. Zur Qualitätssicherung ist eine Kraft-Weg-Kontrolleinrichtung integrierbar.

DUNKES liefert Taumel-, Radial- und Preßnietmaschinen für die manuelle Bedienung als auch für die Integration in Sondermaschinen.

Desweiteren können auch ganzheitlich, automatisierte Automatisierungslösungen in Rundschalttellerausführung als auch in Werkstückträgerausführung geliefert werden.

Flächige Aufgabenstellungen werden mittels eines frei programmierbaren Kreuztisches realsiert. Unterschiedliche Niethöhen über eine freiprogrammierbare Höhenpositionierung.

Sind mehrere Nietvorgange in kurzer Zeit in einem fest vorgegebenen, ebenen Nietraster durchzuführen, so können Mehrspindelspindelköpfe eingesetzt werden.

Nietkräfte  bis 40kN werden pneumatisch, Nietkräfte bis 100kN werden hydraulich realisiert.

 

Beim Taumelnietenverfahren rotiert das Werkzeug (Döpper) in einem konstanten Anstellwinkel um die Mittelachse des Nietes. Das Nietmaterial wird über eine Linienberührung axial und tangential bei gleichzeitigem axialem Vorschub verformt. 

 

Vorteile des Verfahrens:

  • Kurze Nietzeiten
  • Relativ einfacher Aufbau des Gesamtsystems
  • Servicefreundlich
  • Bei Verschleiß bzw. Austausch von Lagern relativ einfach und in kurzer Zeit möglich

 

Beim Radialnietenverfahren rotiert das Werkzeug (Döpper) in einem variablen Winkel zwischen 0° und der maximalen Anstellung um die Mittelachse des Nietes. Das Nietmaterial wird axial und tangential verformt.

 

Vorteile des Verfahrens:

  • Durch das Verfahren entstehen geringere Seitenkräfte auf den zu verformenden Niet
  • Nieten mit einer höheren Festigkeit  lassen sich teilweise besser verformen.
  • Oberflächenbehandelte Nieten werden, je nach Oberflächenschicht, nicht zerstört.

 

Nachteil des Verfahrens:

  • Längere Nietzeit , d.h. längere Taktzeit gegenüber dem Taumelnietverfahren.

Arbeitsbeispiele für Nietkopfformen

Durch das Taumel- und das Radialnietverfahren lassen sich die unterschiedlichesten Nietkopfformen, auch an schlecht zugänglichen Stellen, realisieren.

Standardmäßig wird eine 5° geneigte Döpperachse angeboten und geliefert.

Bei schwer zugänglichen Stellen besteht die Möglichkeit eine 3° geneigt Döpperachse zu liefern. Damit können z.B. Nietungen in einem tiefen Absatz der nahe an einer Störkontur liegt, durchgeführt werden.

Nietdöpper mit einer höheren Standzeit sind in einer „Ferro-Tic ® Legierung“ lieferbar.

 

Das folgende Bild zeigt einige Nietkopfformenbeispiele: