DUNKES – Erfahrung, auf die ich mich
verlassen kann

  • Pressenstabilität
  • Hohe Verfügbarkeit der Pressen
  • Kernkompetenzen im Pressenbau
  • Zuverlässige und robuste Pressentechnologie

Try-Out-Presse mit Bandzuführanlage

Kompetenzbündelung ermöglicht fertigungsnahe Werkzeugerprobung

Die Firma S. Dunkes aus Kirchheim/Teck, bekannt als Hersteller von hydraulischen Pressen zum Stanzen, Tiefziehen, Erproben von Werkzeugen, Innenhochdruck-Umformen und Richten, liefert nicht nur die aufgabenorientierte Presse, sondern auch die für die individuelle Automation erforderlichen Anlagen und Einrichtungen. Die dabei anfallenden Automatisierungsaufgaben löst der mittelständische Maschinenbauer gemeinsam mit der Firma GSW Schwabe AG aus Kempen. Mit dem Spezialisten für Bandzuführ-, Längs-, Querteil- und Umwickelanlagen besteht seit längerer Zeit eine Kooperationsvereinbarung für die Montage und Inbetriebnahme von Differenzwegpressen Fabrikat GSW-Leinhaas.

Beispielhaft für die Kompetenzbündelung der beiden Unternehmen ist die Lieferung einer Try-Out-Presse mit Bandzuführanlage zum Testen von Folgeverbundwerkzeugen für mechanische Transferpressen. Grundlage für die Erprobung der für Schneid- und Umformvorgänge ausgelegten Werkzeuge ist eine hydraulische Rahmenpresse, Typ HD-W-400, mit einer Presskraft von 4 000 kN, die von zwei Zylindern auf den achtfach geführten Stößel übertragen wird. Die integrierte hydraulische Schnittschlagdämpfung mit mechanisch verstellbaren Tiefenanschlägen ist für die maximale Presskraft ausgelegt. Dadurch können kombinierte Stanz- und Tiefziehwerkzeuge, Folgeverbund- und Transferwerkzeuge bei hohen Stößelgeschwindigkeiten unter Produktionsbedingungen erprobt werden. Verschiedene Dehnmessstreifen erfassen exzentrische Kräfte und geben deren Wirkung an die Steuerung weiter. Beim Überschreiten eines vorgegebenen Grenzwertes wird der Hauptantrieb automatisch abgeschaltet und am Display angezeigt.

 

Dank des Grundkonzeptes und den Erweiterungsmöglichkeiten der Try-Out-Pressen von Dunkes können die Hersteller ihre unterschiedlichen Werkzeuge unter hohen Geschwindigkeiten erproben und bei Bedarf vor der Auslieferung nacharbeiten. Da aber die Werkzeuge immer öfter nach den Vorgaben der Serienproduktion getestet und mit entsprechenden Nachweisen auszuliefern sind, müssen auch die Werkzeugerprobungen entsprechend automatisiert und die Testläufe den realen Fertigungsbedingungen angepasst werden. Die dafür erforderlichen Automatisierungsvoraussetzungen beim Erproben der Folgeverbundwerkzeuge bieten die Bandzuführanlagen der Firma GSW Schwabe. Da die Try-Out-Presse bereits in der Standardausführung über entsprechende Automatisierungs-Schnittstellen verfügt, ist die Verbindung mit der Bandzuführanlage einfach realisierbar. Bei der Steuerung der Anlage setzt die Firma Dunkes auf bewährte Siemens-Lösungen mit Anpassungen an die jeweiligen Verfahren. Die zur Programmierung erforderlichen Daten werden bedienergeführt am Touch-Panel in Verbindung mit einer sicherheitsgerichteten SPS, Typ S7/317 F, eingegeben. Durch eigene Software-Ingenieure lassen sich die Prozessabläufe ohne Probleme anpassen oder neu generieren.

 

Die Try-Out-Pressen von Dunkes sind, mit oder ohne Automatisierungseinrichtungen, mit Presskräften von 1 000 kN bis 40 000 kN lieferbar. Dank der mittelständischen Struktur und der flachen Organisation beider Unternehmen sind die Konzeption der Anlagen, ihre Montage und Inbetriebnahme sowie der erforderliche Service in einer Hand vereint und der Anwender profitiert von den kurzen Entscheidungswegen. Erste Fehleranalysen mit rasch umsetzbaren Vorschlägen zur Störungsbehebung bietet der Tele-Service.

Der Verbund der Dunkes Try-Out-Presse mit einer Bandanlage der Firma GSW Schwabe erlaubt die fertigungsnahe Erprobung von Folgeverbundwerkzeugen im automatischen Ablauf.
Try-Out-Presse, Typ HD-W-400, eingerichtet zum Erproben eines Folgeverbundwerkzeuges.
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